Die richtige BildungsreformIst die Bildung noch zu retten?Links
     
 



Die Grundlogik des Universums und unserer Welt ist die Dualität, die Einheit von Materie und Energie, auf den Menschen bezogen von Körper und Geist, auf die Wissenschaften bezogen Physik (qualitative Beschreibung der Natur - griech. physis) und Mathematik (quantitative Beschreibung). Genauso muss die Gesamtheit einer Bildungsreform wirken, ist aber bisher noch nicht eingeleitet!
Die „neuen“ Lehrpläne, das Herumdoktern am veralten Schulsystem oder der Populismus um die Ganztagsschule bringen keine wirklich zukunftsweisenden Ideen, geschweige Bildungsfortschritte. Ganztagsangebote sollte sowieso jede Schule haben, denn es sind zusätzliche Bildungsangebote zur Förderung der Interessen, der Kreativität, der Eigenständigkeit und Persönlichkeitsentwicklung. Wo bleibt aber die wirklich qualitative Verbesserung  für ein hohes Bildungsniveau?


Forderungen:  Gymnasiumsgang erst ab 8./9. Klasse
1. Höhere Bildungsziele, 10klassen-Niveau muss wieder der Berufspraxis genügen! 
2. Leistungsförderung durch gute Schüler und Entlastung der Lehrer, Charakter- und  Persönlichkeitsentwicklung durch soziales und gesellschaftliches Miteinander  uvam. 


Der Lehrer ist Eingangsportal zum Bildungsprozess! Er hat 100% begreifbaren Lehrstoff zu bringen! Wenn Schüler viel (nach)lernen müssen, hat der Lehrer versagt! Grundvoraussetzung ist eine effektive und verlustlose Bildungsvermittlung! Viele Lehrsätze lernen zu lassen zeigt die Unfähigkeit des Lehrers, den Schülern den Stoff begreiflich zu machen! Solange es noch keine logisch aufbauenden Lehrpläne gibt, muss den Lehrern mehr Eigenverantwortung in einem größeren Lehrstoffrahmen zugestanden werden.

Forderungen:
1. Die „wissenschaftliche“ Pädagogik lässt den menschlichen Sachverstand, die Logik, außen     vor, nur in Sachzusammenhängen eine Sache wirklich begreifen zu können! 
 Das Fach Logik muss in der Lehrerausbildung gelehrt werden. 
 Die reale Grundlogik der Welt, die Dualität, muss Bestandteil der Lehrstoffvermittlung  werden und Sachzusammenhänge nicht über Jahre hinaus zerreißen! Wenige Aufgaben, aber in  aller Vielfältigkeit zusammenhängender verschiedener Stoffinhalte sowie damit verbunden das  Üben von Ableitungen und Schlussfolgerungen ist die beste Lernmethodik! Besonders  Mathematik, Physik und Chemie sind in dieser Beziehung vollkommen neu aufzubauen! 
 Die Mathematik ist dabei Schwerpunkt der unverständlichen Zergliederung und damit Haupt-
 problem der Schüler. Dies bedingt auch                                                                   2. Eine neue Lehrbuchgeneration:    Zusammenhängende Gesamtlehrwerke mit zusätzlich 1 Übungsbuch  je Klassenstufe. Der große Vorteil ist: 
a) Die konzentrierten Lehrstoffinhalte führen zu besserer Übersichtlichkeit und sind begreifbarer.
b) Die schnelle Beseitigung von Wissenslücken durch einfaches zurückblättern!
3. Neben Lernmethoden sind besonders Begriffsbedeutungen (Erklärung der Sache selbst!) und deutsche Begriffe (begreifbarer) sowie logisches Denken zu lehren. Letzteres ist unbedingte Voraussetzung für eigenständigen Wissenserwerb. Lehrsätze und Regeln sind auf ein Minimum zu reduzieren und in Schülersprache abzufassen. Sie sind vom Lehrer nicht abzufragen, sondern interpretieren zu lassen!
4. Die Abiturstufe verliert sich teils in unnützen Theorien, statt grundlegende reale Leistungs-  voraussetzungen auf gleichem Niveau für den Hochschulbereich zu erbringen! Die Aufgabenfülle 
muss reduziert werden, dafür mit wenigen Komplexbeispielen die Anwendungsvielfalt ableiten.
5. Das Bachelor-Master-System sollte inhaltlich und schwerpunktmäßig bezüglich der Fach- und 
 der Pädagogischen Wissenschaften überprüft werden. Es sollte nur noch ein Lehramt für 
 allgemeinbildende Schulen geben, denn welche Qualität unterscheiden diese Lehrer? 
 Durch frühzeitigeren Praktika-Einsatz an Schulen kann auch die Studiumszeit verkürzt werden 
 und dennoch ein gut qualifizierter Junglehrer seine vollwertige Arbeit aufnehmen! 
 Durch ein vollständiges Studium der Fachwissenschaft (Fachniveau) ist der Lehrer kaum noch in
 der Lage, in Schülersprache die Grundlagen eines Faches begreifbar zu vermitteln!


Gute Bildung ist nicht ausgiebig viel Stoffwissen, denn der größte Teil wird im Leben vollzogen!  In allen Fächern sind Charaktere, soziale und gesellschaftliche Einstellungen, Normen und Werte zu formen! Nicht praxisrelevanter Stoff ist wegzulassen und Stoffvermittlung nur auf das Nötigste zu begrenzen, diese aber logisch durchdringend und vollständig im Ganzen zu lehren! Es bedingt, dass die einzelnen Sachbeziehungen in einer übersichtlichen Struktur jederzeit erkennbar, in der Untergliederung schneller zuordenbar und damit besser begreifbar gemacht werden können. Dies betrifft nicht nur eine Klassenstufe, denn in den folgenden sind es in der Regel Gliederungsteile des bisher Gelernten!

Forderungen:
1. Sachlogisch zusammenhängend aufbauende Lehrpläne  =>  Begreifen statt Lernen 
    Abitur muss mit einheitlichem Niveau für alle abschließen! Keine Kurssysteme mehr!  (Hochschulen wird 1 Semester geraubt, um alle auf ein Niveau zu bringen!)
2. Begrenzung auf nötiges Grundwissen und Schüler befähigen, anderes Wissen daraus abzulei-
    ten. Nötig dazu ist ein inhaltlicher Gesamtüberblick und strukturelle Unterteilungen eines Faches bzw. deren Sachgebiete! Weniger ist manchmal mehr, wenn der Lehrstoff begriffen wurde, denn nur dieser „sitzt“ im Langzeitgedächtnis!
3. Begriffsvielfalt reduzieren und mehr deutsche Begriffe wegen besserer Wortdeutung

Meine Bemühungen zur Bildungsreform:

Allen Universitäten in Deutschland, die Mathe-Lehrer ausbilden, hatte ich meinen „Leitfaden der Mathematik 1. – 12. Klasse“ zugesandt, weil ich an der Bildungsquelle erreichen wollte, dass die Lehrer befähigt werden, den Lehrstoff begreifbar zu lehren! Bereits ab 1. Klasse muss das Wesen in komplexen Zusammenhängen verdeutlicht und nicht durch zu viele Beispiele bzw. zu vieles Üben wieder verwaschen werden. Kinder können bereits in kleinen Komplexen denken, die Schule nimmt ihnen diese Fähigkeit aber wieder weg, statt sie weiter zu entwickeln!

Mit meinem Lehrbuch sind meine Nachhilfeschüler in 2 –3 Monaten wieder fit für die Schule, in anderen Nachhilfeeinrichtungen müssen sie dafür 2 – 3 Jahre gehen!